Leichte Sprache
Sprache ändern:

Olympische und Paralympische Spiele: Drei starke Konzepte für Deutschland

Die Evaluierungskommission hat am Dienstag ihre Arbeit abgeschlossen.

 München (87,03 Punkte) und KölnRheinRuhr (85,02) erhielten die Wertung "sehr gut", Berlin+ (74,64) ist als "gut" eingestuft. Die Entscheidung fällt am 26. September.

Die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) haben am kommenden Samstag im Kurhaus Baden-Baden die Wahl zwischen drei starken Konzepten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Zu diesem Ergebnis kommt die Evaluierungskommission des DOSB. Die Konzepte München (87,03 von 100 Punkten) und KölnRheinRuhr (85,02 Punkte) werden aufgrund ihrer Bewertung in den Kategorien „Sportfachliche & operative Eignung“ sowie „Internationale Strahlkraft & Nationale Akzeptanz“ im Abschlussbericht als „sehr gut“, das Konzept Berlin+ (74,64 Punkte) als „gut“ eingestuft. 

DOSB-Präsident Thomas Weikert, Vorsitzender der Evaluierungskommission, sagt: „Sportdeutschland kann stolz auf seine Bewerber sein. Uns liegen drei großartige Konzepte vor. Deutschland hat jetzt schon alles, um die Olympischen und Paralympischen Spiele auszurichten. Im Namen des gesamten deutschen Sports und der Olympischen Bewegung danke ich den Bewerbern für ihren hervorragenden Einsatz. Wir sind überzeugt, dass mit dem Abschlussbericht eine fundierte Grundlage für die außerordentliche Mitgliederversammlung vorliegt.“

Entsprechend der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung 2025 hatte der DOSB gemeinsam mit den 42 olympischen Spitzenverbänden, dem Deutschen Behindertensportverband sowie den Arbeitsgruppen Vision & Legacy und Kosten & Finanzierung nach Einreichung der finalen Bewerbungskonzepte am 4. Juni und basierend auf dem am 27. Februar veröffentlichten Fragenkatalog die Konzepte in den Kategorien „Vision & Legacy“, „Kosten & Finanzierung“, „Sportfachliche & operative Eignung“, „Internationale Strahlkraft & Nationale Akzeptanz“ sowie dem nicht bewertungsrelevanten Bereich „Infrastrukturelle Sonderprojekte“ analysiert und bewertet.

Sportdeutschland kann stolz auf seine Bewerber sein. Uns liegen drei großartige Konzepte vor. Deutschland hat jetzt schon alles, um die Olympischen und Paralympischen Spiele auszurichten.

– Thomas Weikert

Die Evaluierungskommission, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Sport und Politik, war von der DOSB-Mitgliederversammlung 2025 zur Überprüfung und Bestätigung des Bewertungsprozesses eingesetzt worden. „In ihrer heutigen Sitzung hat die Kommission den finalen Evaluierungsbericht verabschiedet. Wir können einstimmig festhalten, dass der Prozess trotz der thematischen Komplexität vom DOSB jederzeit professionell, transparent und nachvollziehbar durchgeführt wurde. Die vereinbarten Kriterien wurden eingehalten und die im Abschlussbericht veröffentlichten Ergebnisse entsprechen der durchgeführten Evaluierung“, sagt Mona Küppers, stellvertretende Vorsitzende der Kommission und Präsidentin des Deutschen Segler-Verbandes.

Die finale Entscheidung über den deutschen Bewerber für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 fällt auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB am 26. September im Kurhaus Baden-Baden. Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses überträgt die ARD live ab 13:45 Uhr. Die Vergabe der Olympischen und Paralympischen Spiele erfolgt nach aktuellen Planungen des Internationalen Olympischen Komitees dann im Jahr 2029. 

Mit der Entscheidung über den deutschen Bewerber fällt am kommenden Samstag auch automatisch die Entscheidung über den Austragungsort der Segelwettbewerbe. Nachdem sich Berlin bereits mit der Einreichung des finalen Konzepts am 4. Juni 2026 auf den Partnerstandort Rostock-Warnemünde festgelegt hatte, meldeten auch die Bewerber München und KölnRheinRuhr fristgerecht ihre diesbezüglichen Festlegungen beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und vervollständigten somit ihre Konzepte. Während München sich für den Standort Kiel-Schilksee entschied, legte sich KölnRheinRuhr auf Rostock-Warnemünde fest.

Weitere Anhänge zur Evaluierung finden Sie hier: https://www.dosb.de/aktuelles/news/detail/olympische-und-paralympische-spiele-drei-starke-konzepte-fuer-deutschland

News