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Was die Olympiabewerbung schon heute bewegt

Am Samstag, den 26. September, steht der nationale Bewerber fest.

Abseits der Entscheidung zeigen wir, was in den Bewerberregionen durch die Olympiabewerbung in den letzten drei Jahren angestoßen wurde.

Ob Berlin, Hamburg, KölnRheinRuhr oder München – Durch die Olympiabewerbung tritt der Sport und seine Wirkung in den Bewerberregionen in den Vordergrund. Wichtige Themen wie die Sanierung und der Neubau von Sportstätten, die Förderung des Breiten- sowie des Schulsport oder die Stärkung des Spitzensports und dessen Athlet*innen wurden durch die Olympiabewerbung angestoßen.

Berlin +

Die Hauptstadt nimmt vor allem den Beiten- und Schulsport in den Fokus. So soll ein Fonds eingerichtet werden, der direkt in den Breitensport fließt und damit Sportvereine unmittelbar unterstützt. Hohe Priorität hat außerdem die Sanierung und der Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern,  wobei großer Wert auf die finanzielle Absicherung der Bauprojekte gelegt wird. Ende August hat der Senat außerdem ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Bewegungsförderung beschlossen, das vor allem bei der Stärkung des Schulsports ansetzt.

Hamburg

Die Hansestadt verfolgt die direkte Förderung des Sports und das auch nach dem Ausscheiden aus dem nationalen Bewerbungsprozess. In jedem der 104 Hamburger Stadtteile wurde ein Stadtteilprojekt umgesetzt, durch die der Sport flächendeckend gefördert wird. Zudem wird bis 2030 die Sportinfrastruktur der Freien- und Hansestadt mit 900 Millionen Euro gefördert.

KölnRheinRuhr

Nordrhein-Westfalen setzt mit der Sportmilliarde ebenfalls ein deutliches Signal für die Stärkung und Weiterentwicklung des Sports. Durch die Erhöhung der Olympiaprämien werden außerdem sportliche Spitzenleistungen und internationale Erfolge stärker honoriert. Auch bei Trainer*innen und Übungsleiter*innen setzt das bevölkerungsreichste Bundesland an: Die Übungsleiter-Offensive soll die Qualifizierung im organisierten Sport weiter fördern und die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement stärken. Des Weiteren verbessert die neue Trainervergütungsvereinbarung die finanzielle Grundlage für Trainer*innen und stärkt damit auch die Rahmenbedingungen im Leistungssport. Mit einem 10-Punkte-Plan Inklusion verfolgt NRW das Ziel, Teilhabe und Barrierefreiheit im Sport weiter auszubauen.

München

Auch in der bayerischen Landeshauptstadt und dem Freistaat wird der Sport umfangreich gefördert. Im Dezember 2025 hat der Bayerische Landtag ein Sportgesetz zur Stärkung der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports beschlossen, welches die Förderung des Sports gesetzlich verankert. Mit 100 Mio. Euro jährlich wird der Sport in Bayern dauerhaft gefördert – zudem konnte die Vereinsförderung um 76 % erhöht werden. Außerdem stellt die Aktualisierung des Nachwuchsleistungssportkonzepts die langfristige und nachhaltige Entwicklung des Leistungssports in Bayern sicher. Auch im Schulsport gewinnt der Sport an Bedeutung. Neben der Förderung der Bewegungskultur in Kita und Schule wird ab dem Schuljahr 2027/28 ab der ersten Klasse eine verpflichtende dritte Sportstunde in ganz Bayern eingeführt. Außerdem trägt die Schwimmoffensive zur Steigerung der Schwimmfähigkeit ab dem Kindergartenalter und in allen Schularten bei. Zuletzt wurde ein Sportbauprogramm im Münchner Stadtgebiet mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Mio. Euro bewilligt.

stronGER together

Am Samstag, den 26. September, entscheidet sich, welche Bewerberregion für Deutschland in das internationale Rennen geht. Doch schon heute zeigt sich: Die Olympiabewerbung bewegt etwas. Sie gibt dem Sport und darüber hinaus der Gesellschaft neue Impulse, Aufmerksamkeit und Rückenwind. Diesen Schwung gilt es zu nutzen, um den Sport gemeinsam zu stärken und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft sichtbarer zu machen. Denn schon jetzt ist klar, eine erfolgreiche Olympiabewerbung kann nur zusammen gelingen. stronGER together.

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